Ihr plant vor allem Nutzungen im Bereich der Nachhaltigkeit. Tut die Gemeinde zu wenig?

Für eine nachhaltigere Lebensweise müssen Entscheidungen und Massnahmen auf höchster Ebene von Bund und Kanton getroffen werden. Diese müssen den Rahmen abstecken, damit u.a. der Handel unter den Ländern möglich bleibt. Aber nachhaltige Entwicklung kann man nicht per Gesetz verordnen. Der Kampf um eine nachhaltige Entwicklung beginnt und endet mit dem Handeln vor Ort. Gemeinden kommt dabei eine bis jetzt unterschätzte Schlüsselrolle zu.

Jede Aktivität findet ihren Niederschlag an einem Ort. Auf lokaler Ebene werden die bereichsübergreifenden Aspekte der Politik sichtbar; dort, wo Wirtschaft, Soziales und Umwelt ineinandergreifen. Die Gemeinden und das Gass-Areal im Besonderen, stellen also die erste Beobachtungs- und Handlungsebene dar.

Wir werden versuchen ein "Labor" für eine nachhaltige Entwicklung von Buttisholz und darüber hinaus zu entwickeln. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem über die Zukunft nachgedacht wird. Wenn sich Dörfer und Städte ändern, ändert sich auch die Welt.

Unsere Teilprojekte, die von Menschen vor Ort getragen werden, können sich durch die Vernetzung ausweiten, gegenseitig unterstützen und Bekanntheit erlangen, um so eine nachhaltigere Entwicklung zu bewirken. Es gilt diese Entwicklung in gute Bahnen zu lenken, zum Beispiel durch förderliche Bedingungen und Ansiedlung von Jungunternehmen in diesen Bereichen.

Erste konkrete Projekte sind entwickelt und können voraussichtlich bereits Anfang nächsten Jahres starten. Bei der Wahl der Themen richten wir uns nach den Nachhaltigkeitszielen des Bundes.




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